Grundsteuererhöhung

Die CDU/FDP-Gruppe hatte im letzten Jahr schon erhebliche Bedenken, für den Haushalt 2015 hat sie sich nun klar gegen eine Anhebung der Grundsteuer B und damit für das Portemonnaie des Bürgers und gegen den Stadtsäckel entschieden. Sie entscheidet sich damit auch gegen ein perfides System, das einen Automatismus enthält, der zu regelmäßigen Steuererhöhungen beim Bürger führt:

Das Land berechnet für die Grundsteuer einen gewogenen Hebesatz (Landesdurchschnitt) und kürzt der Gemeinde mit einem niedrigeren Hebesatz bei den Schlüsselzuweisungen den Betrag, den sie mit dem gewogenen Hebesatz mehr eingenommen hätte und berechnet auch noch die Kreisumlage auf Basis dieses fiktiven höheren Hebesatzes. Damit will es die Kommune zwingen, ihren Hebesatz und damit die Grundsteuer B zu erhöhen, um Einbußen zu entgehen. Wenn das eine einmalige Aktion wäre, könnte man sie noch verstehen.

Aber da alle Gemeinden, denen das Land die Zuweisungen kürzt, die Hebesätze erhöhen werden, um weiteren Zahlungsreduzierungen zu entgehen, steigt wiederum der gewogene Hebesatz, so daß die dann unter ihm liegenden Gemeinden zu einer neuerlichen Erhöhung gezwungen sind. Ein Perpetuum Mobile auf Kosten des Steuerzahlers wird in Gang gesetzt. Und das gilt nicht nur für die Grundsteuer B, sondern auch für die Gewerbesteuer und die Grundsteuer A.

 

So hat die Anhebung des Hebesatzes bei der Grundsteuer B im Jahr 2014 schon nicht zum Erreichen des Durchschnittswertes gereicht, so daß für 2015 schon wieder eine Erhöhung nötig wird. Und damit 2016 nicht schon wieder erhöht werden muß, fällt die Anhebung in 2015 eben größer aus, wobei vergessen wird, daß dadurch die Anstiegsdynamik noch mehr steigt.

 

Gegen dieses zynische System, unabhängig von erzielten Sparerfolgen die Kommunen sich gegenseitig zu Steuererhöhungen zu nötigen, ist schärfster Protest von Landtagsabgeordneten und Parteien in Hannover zu erheben. Eine Akzeptanz dieses Verfahrens würde eine kontinuierliche Erhöhung der Realsteuern und damit wachsende Lasten des Bürgers bedeuten. So würde eine Zustimmung zu diesem Tagesordnungspunkt eine Grundsteuererhöhung innerhalb der letzten 5 Jahre um etwa 40-50,- € jährlich für ein Einfamilienhaus bedeuten.

 

Die CDU/FDP-Gruppe fordert einen Ausstieg aus diesem Teufelskreis regelmäßig ansteigender Grundsteuerbelastung für den Bürger und lehnt den Beschlußvorschlag ab.

 

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Kommentare: 12
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